News 10-26 Zusammenfassung aller Beiträge
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MAGAZIN

Broschüre: Klimaangepasst und ressourcenschonend Bauen

Broschüre Klimaangepasst und ressourcenschonend Bauen
Die dringend nötigen baulichen Ertüch­ti­gungs­maß­nahmen zum Klima­schutz und zur Klima­folgen­anpas­sung von Gebäuden und Liegen­schaf­ten erzeugen neue Material­ströme, die res­sour­cen­scho­nend zu planen sind.

Diese Dringlichkeit hat u. a. dazu geführt, dass die über­mäßige Nutzung fossi­ler Energie­träger und die dadurch ver­ur­sach­ten Treib­haus­gas­emis­sionen als Haupt­ver­ur­sacher der Erd­erwär­mung mitt­ler­weile von einer breiten Öffent­lich­keit wahr­genom­men und dis­kutiert werden.

Mit einer überarbeiteten Auflage des „Glossar zum klima­an­ge­pass­ten und ressour­cen­scho­nen­den Bauen“ stellt das Bundes­insti­tut für Bau-, Stadt- und Raum­for­schung (BBSR) eine aktu­ali­sierte Pub­li­ka­tion zur Ver­fü­gung, die zentrale Begriffe rund um das nach­haltige Bauen erläu­tert und ein­ordnet.

Die Broschüre steht kostenlos zur Verfügung unter www.bbsr.bund.de.
 

Muster-Holzbausiedlung im sächsischen Niesky geplant

Muster-Holzbausiedlung im sächsischen Niesky
Niesky zählt zu den bedeu­tends­ten histo­ri­schen Stand­orten des indus­tri­ellen Holz­baus in Europa. Die einstige Christoph & Unmack AG, die hier ihren Stamm­sitz hatte, ent­wickelte sich bereits gegen Ende des 19. Jahr­hun­derts zu einem inter­natio­nalen Vor­reiter des Holz­fertigbaus.

Für den dafür notwendigen Zuzug von Fach­kräften errich­tete die Christoph & Unmack AG mehrere Werks­sied­lungen in Niesky als moderne Muster­haus­präsen­ta­tionen, die bis heute das Stadt­bild prägen. Später revolu­tio­nierte Konrad Wachs­mann, der den Entwurf für Albert Einsteins Sommer­haus in Caputh lieferte, mit seinen Kon­struk­tions­lösungen das indus­trielle Bauen in Niesky. Nun soll eine neue Sied­lung ent­stehen und diese Tradi­tion ihre Inter­pre­ta­tion in der heutigen Zeit finden.

Die Holzbau Kompetenz Sachsen GmbH lobt im Auf­trag der Stadt Niesky einen europa­weit offenen Ideen­wett­bewerb für die Ent­wick­lung einer Muster­holz­bau­siedlung aus. Gesucht werden inno­va­tive Kon­zepte für ein zukunfts­wei­sendes Wohn­quar­tier in moder­ner Holz­bau­weise, das nach­hal­tiges, res­sour­cen­scho­nendes und wirt­schaft­liches Bauen bei­spiel­haft verbindet.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter hksachsen-gmbh.de.
 

eLABoration Wood macht Fachwissen digital zugänglich

eLABoration Wood
Mit eLABoration Wood ist das erste Bil­dungs­labor für Wald, Holz und Bio­öko­nomie gestartet. Die von der FH Salz­burg koor­di­nierte digi­tale Platt­form bündelt erst­mals qualitäts­gesicherte Lehr- und Lern­mate­ria­lien für alle Bil­dungs­stufen an einem Ort und stellt diese kosten­frei zur Verfügung.

Kern von eLABoration Wood sind inno­va­tive Bil­dungs­vor­haben – im berufs­bil­denden Bereich zum Bei­spiel zu Themen wie Trag­werks­planung, Nach­hal­tig­keit oder Arbeits­sicher­heit. eLABoration Wood fördert Syner­gien zwischen Fach- und All­gemein­bildung sowie zwischen Unter­nehmen, Kinder­gärten und Schulen mit dem Ziel, ein zukunfts­fähiges Bil­dungs­netz­werk im Zeichen von Nach­hal­tig­keit und Digi­ta­li­sierung zu schaffen.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter elaborationwood.at.
 

Schwarzbuch der Denkmalpflege 2024/2025 erschienen

Schwarzbuch der Denkmalpflege 2024/2025
Zum zweiten Mal wird Deutsch­lands Denk­mal­land­schaft um­fas­send auf den Prüf­stand gestellt. Auf rund 330 Seiten stellt das Schwarz­buch der Denk­mal­pflege exem­pla­risch Denk­male vor, die 2024/25 bedroht waren oder zerstört worden sind.

Auch aktuell gefährdete Objekte sowie Denk­male, die vor Abriss geret­tet werden konnten, werden the­ma­ti­siert. Zusätz­lich umfasst das Schwarz­buch der Denk­mal­pflege viele span­nende Exkurse, gibt Ein­blicke in den Aufbau und die Grund­lagen des Denk­mal­schutzes in Deutsch­land, beleuch­tet Heraus­for­de­rungen der prak­tischen Denk­mal­pflege – und for­mu­liert konkrete For­de­rungen für die Ver­bes­se­rung der Lage.

Die Broschüre kann kostenlos bezogen bzw. online gelesen werden unter www.denkmalschutz.de (PDF).
 

Museum zeigt ältesten erhaltenen Zimmermanns-Bleistift

Ältester erhaltener Zimmermanns-Bleistift
Bild: © Faber-Castell Archiv
Laut Bleistifthersteller Faber-Castell vereint der perfekte Blei­stift das Schrei­ben, Spit­zen und Radie­ren. Für Zimmer­leute kommt noch eine weitere Eigen­schaft hinzu: Seine Form muss sechs­eckig oder oval sein, um nicht weg­zurollen.

Im betriebseigenen Museum zeigt das Unter­neh­men das älteste Exemplar, das man heute kennt. Der Stift ist abge­flacht, besteht aus Linden­holz und Graphit, und sein Alter dürfte knapp 400 Jahren betragen. Er wurde in den 1960er Jahren bei der Reno­vie­rung eines schwä­bi­schen Hauses gefunden, wo er im Dach­stuhl ver­loren worden ist. Ver­mut­lich geschah das, als das Haus erbaut wurde – so lässt sich das Uten­sil gut datieren. Es dürfte um 1630 zuletzt benutzt worden sein.

(Quelle: https://informationsdienst-holz.de)

 

TERMINE

Messen und Veranstaltungen

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gedatec
Fachmesse für Gebäudetechnik
13. bis 15. Oktober 2026 · Berlin ExpoCenter City
Mehr Info unter www.gedatec.berlin
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Haus Bau Expo
Die Baumesse
23. bis 25. Oktober 2026 · Messe Wolfenbüttel
Mehr Info unter hausbau-expo.de
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BUILDING GREEN
Exhibition and Confrence in Sustainable and Energy Efficient Building Solutions
28. bis 29. Oktober 2026 · LOKOMOTIVVÆRKSTEDET Kopenhagen
Mehr Info unter buildinggreen.eu
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denkmal
Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung
5. bis 7. November 2026 · Messe Leipzig
Mehr Info unter www.denkmal-leipzig.de

BUCHTIPP

Handmaschinen optimal

Buchcover Handmaschinen optimal
Von Wolfgang Fiwek
2026
160 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Format 21 x 27,5 cm
Gebunden
36,- Euro
ISBN 978-3-7486-0852-3
Erschienen im Verlag Vincentz Network GmbH & Co. KG, Hannover.
Weitere Informationen unter www.holzwerken.net

Im Mittelpunkt des Buches steht ein modu­la­res Werk­statt­system, das speziell für begrenzte Platz­verhält­nisse ent­wickelt wurde. Mit den aus­führ­lich beschrie­benen Vor­rich­tungen werden Hand­maschinen in leis­tungs­fähige Stationär­maschinen ver­wandelt: Vom Fräs­tisch über die Tisch­kreis­säge und Abrichte bis hin zur Ständer­bohr­maschine. Schritt für Schritt wird eine kom­pakte Werk­bank mit zahl­rei­chen Erwei­te­rungen, Anschlä­gen, Füh­rungen, Spann- und Verstell­ein­rich­tungen gebaut. Detail­lierte Bau­anlei­tungen, Zeich­nungen, Stück­listen und Praxis­fotos erleich­tern den Nachbau.
 

Planungshandbuch Serielles Sanieren

Serieller Umbau von Wohngebäuden zu Net-Zero-Häusern

Buchcover Planungshandbuch Serielles Sanieren
Von Michael Kölmel et al.
2026
2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage
464 Seiten mit 329 Abbildungen und 38 Tabellen
Softcover
99,- Euro
ISBN 978-3-7388-1053-0
Erschienen im Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart.
Weitere Informationen unter www.verlag.fraunhofer.de

Das Buch bietet eine praxis­orien­tierte Grund­lage für die Pla­nung und Umset­zung seri­eller Sanie­rungs­maß­nahmen an Wohn­gebäuden. Es zeigt anhand meh­rerer Pro­jekte, wie modu­lare Bau­steine wie Fas­sa­den-, Dach- und Ver­sor­gungs­elemente effi­zient kombi­niert und tech­nisch um­ge­setzt werden können. Die Inhalte sind klar struk­turiert und ermög­lichen eine flexible Anwen­dung auf unter­schied­liche Gebäu­de­typen. Ergänzt wird das Buch durch Leit­details, Check­listen und eine öko­lo­gische Bewer­tung der ein­ge­setz­ten Kon­struk­tionen. Auch Aspekte wie Bau­kosten, Förder­mög­lich­keiten, Bau­ablauf, Bau­zeiten, Mieter­kom­mu­ni­kation und Moni­toring werden umfas­send behandelt.
 

Kreislauffähiger Holzbau

Buchcover Kreislauffähiger Holzbau
Von Sandra Schuster und Stephan Birk
2026
112 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Zeichnungen
Format 21 x 29,7 cm
Hardcover
54,90 Euro
ISBN 978-3-95553-682-4
Erschienen im Detail Verlag, München.
Weitere Informationen unter www.detail.de

Dieses Buch zeigt, wie Gebäude so ent­wor­fen und kon­stru­iert werden können, dass sie sich nach ihrer Nut­zung demon­tie­ren lassen und die Mate­ria­lien wieder­ver­wendet oder hoch­wertig recycelt werden können.

Der Praxis-Band Kreislauf­fähiger Holzbau ver­mittelt Grund­lagen und Konzepte wie Scher­schich­ten­modell, System­tren­nung und Design for Dis­assembly und ver­bindet den Stand der aktu­ellen For­schung mit Bei­spielen aus der Praxis.
 

Reparieren, Renovieren, Restaurieren von Holzoberflächen

Buchcover Reparieren, Renovieren, Restaurieren von Holzoberflächen
Von Melanie Kirchlechner
2020
Ca. 270 Seiten mit über 800 Abbildungen
Gebunden
42,- Euro
ISBN 978-3-7486-0372-6
Erschienen im Verlag Vincentz Network GmbH & Co. KG, Hannover.
Weitere Informationen unter www.holzwerken.net

Das Buch möchte helfen, Schönheits­fehler an Holz­ober­flächen selbst zu beheben, aber auch die Funk­tions­tüch­tig­keit und Schutz­funktion einer Ober­flächen­beschich­tung wieder­her­zu­stellen. Das bedeutet, dass auf viele Arten von Schäden an der Ober­fläche wie Ver­fär­bungen, Flecken, Dellen, Kratzer und Löcher ein­ge­gangen wird. Aber auch kon­struk­tive Mängel, die sich an der Holz­ober­fläche bemerk­bar machen, Risse im Holz, feh­lende Teile, ab­geho­benes und -geplatz­tes Fur­nier, können mit Hilfe dieses Buches eigen­ständig beho­ben werden.

Botanische Gärten der Welt

Geschichte – Kultur – Bedeutung

Buchcover Botanische Gärten der Welt
Von Deborah Trentham
2024
264 Seiten
Gebunden
34,70 Euro
ISBN 9-783-0387-6294-2
Erschienen im Verlag Midas, Zürich.
Weitere Informationen unter midas.ch

Die renommierte Autorin hat die bedeu­tends­ten Gärten der Welt aus­gewählt und taucht tief in deren Ent­stehungs­geschichte ein – mit span­nenden Geschich­ten über Ent­deckungen, außer­gewöhn­liche Pflanzen und wis­sen­schaft­liche Durch­brüche, die diese beein­dru­ckenden Gärten geprägt haben.

Dieser Prachtband ist voll von sel­tenen und schönen Pflan­zen und Orten rund um den Globus – von Nor­wegen bis Marokko, von Kyoto bis Kew, von Brooklyn bis Buenos Aires und von Madrid bis Malaysia.

 

BAUTIPP

Vinyl- oder Designboden

Designboden HARO DISANO
Vinyl- oder Designboden – diese Begriffe landen häufig in einem Topf, was nicht korrekt ist.

Logo Umweltzeichen Blauer Engel In der Vergangenheit waren Böden auf Basis von Poly­vinyl­chlorid (PVC) gesund­heit­lich bedenk­lich, bis Premium­her­steller wie Ham­berger Rosen­heim, kurz Haro, wohn­gesunde Alter­na­ti­ven ent­wickelt haben.

PVC-freie Designböden: Haro leistet mit Disano Pionierarbeit
Böden auf Basis von Poly­vinyl­chlorid (PVC) waren standard­mäßig sehr steif und brüchig, daher nutz­ten die Her­steller schäd­liche Weich­macher, z. B. Phtha­late. Viele Her­steller ent­wickel­ten in der Folge sogenannte Design­böden mit Kunst­stoff­ober­flächen aus Poly­urethan (P­U), Poly­ethylen (PET) oder Poly­propylen (PP) – kom­plett ohne PVC, schädliche Weich­macher oder Lösungs­mittel. Bei den PVC-freien Design­böden leis­tete der Her­steller Haro mit dem Design­boden Disano Pionier­arbeit. Trotz unter­schied­licher Inhalts­stoffe haben PVC-freie, durch den Blauen Engel zerti­fi­zierte Haro Böden die gleichen Eigen­schaften wie Vinyl­böden: Sie sind pflege­leicht und lassen sich schnell rei­nigen. Außer­dem sind sie leise und fußwarm, ins­beson­dere im Ver­gleich mit Laminatböden.

 
PVC-freie Designböden von HARO
Rigid Core Board Träger­platte hält Disano eben und formstabil
Die Auswahl von Haro Designböden ist inzwischen so groß, dass es ein pas­sendes Produkt für nahezu jede An­for­de­rung gibt. Dank Klick-Ver­bin­dung mit Top Connect ist das Ver­le­gen ein Kinder­spiel. Disano behält auch bei starker UV-Strah­lung durch das Sonnen­licht seine Farbe über die gesamte Nut­zungs­dauer, bleibt dauer­haft elas­tisch und ist alte­rungs­be­stän­dig. Dellen und Ab­drücke durch Möbel – so­ge­nann­ter „kalter Fluss“ – gehö­ren beim druck­stabilen Disano der Ver­gangen­heit an. Disano bleibt dank der Rigid Core Board Träger­platte über Jahre hinweg eben und form­stabil. Sogar leichte Un­eben­heiten im Unter­grund werden von Haro Design­böden auf­grund ihres Auf­baus aus­geglichen.

Weitere Informationen rund um Design­böden erhalten Sie im Forum Holz­boden unserer Nieder­lassungen.

 

PRODUKT DES MONATS

Feuerschutztür T30 RS mit Rauchschutz

Hörmann Feuerschutztür T30 RS
Eine Herausforderung bei der Ent­wick­lung von Funk­tions­türen besteht u. a. darin, die Funk­tion mög­lichst un­auf­fällig in die Tür zu inte­grie­ren. Die Optik der Tür soll durch ihre Funk­tion so gering wie mög­lich be­ein­flusst werden.

Viele bauaufsichtliche Vor­schriften ver­langen bei Innen­türen z. B. einen Rauch­schutz als Zusatz­aus­stat­tung. Feuer­schutz­türen ver­hin­dern zwar die Aus­brei­tung der Flam­men, sind aber nicht zwangs­läufig rauch­dicht. Um bei einem Brand Flucht­mög­lich­kei­ten offen zu halten, sind bei­spiels­weise Flucht­kor­ri­dore in bestimm­ten Abstän­den mit Rauch­schutz­türen aus­zu­stat­ten.

Wie Feuer­schutz­türen sind Rauch­schutz­türen selbst­schlie­ßend und ver­fügen daher standard­mäßig neben einer absenk­baren Boden­dich­tung und wei­teren, umlau­fen­den Dich­tungen immer auch über einen Oben­tür­schließer.

Rauchschutztür von Grauthoff
ASTRA smart2Kante mit fast scharfkantigem 2-mm-Radius
Nur wenn das komplette Element inklu­sive Tür­blatt, Zarge, Schließer, Drücker und Dich­tung den gefor­der­ten Schutz bietet, erhält die Tür ein Prüf­zeug­nis. Und genau das bieten die nach DIN 18095 geprüften T30 RS Rauch­schutz­türen von Grauthoff. Die Grauthoff-Türen­gruppe ist mit der Produkt­marke ASTRA der Spezia­list für Dekor­türen und mit den hoch­weißen CPL RAL 9016 breit in unserem Lager­programm ver­tre­ten, u. a. auch mit der rauch­dich­ten T30 RS Feuer­schutz­türen in Holz RAL 9016. In punkto Optik stehen die Grauthoff T30 RS Feuer­schutz­türen den RAL 9016 Standard-Innen­türen in Nichts nach.
 
Zusätzlich lassen sich die Rauch­schutz­türen von Grauthoff mit wei­teren Funk­tionen kom­bi­nie­ren, etwa mit Schall- oder Ein­bruch­schutz. Dieses Angebot einer dekor­glei­chen CPL 9016 Funk­tions­tür T30 RS plus Eck­zarge im geprüf­ten und zu­gelas­senen System finden Sie in Berlin-Bran­den­burg ab Lager nur bei Holz Possling.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Fach­berater in den Bau­elemente-Abtei­lungen unserer Nieder­lassungen.

 

RUND UMS HOLZ

Hochfeuerhemmende Trockenbauwände aus Holz für Gebäude mit hohen Brandschutzanforderungen

Presseinformation des Fraunhofer WKI vom 03. Juni 2026

Schematischer Aufbau der hochfeuerhemmenden Trockenbauwand aus Holz
© Fraunhofer WKI | Manuela Lingnau
Forschende des Fraunhofer WKI haben gemein­sam mit Industrie­part­nern eine hoch­feuer­hem­mende Trocken­bau­wand aus Holz mit einer Feuer­wider­stands­dauer von min­destens 60 Minuten entwickelt.

Mit einer nichtbrennbaren Sperr­holz­platte als Beplan­kung können erhöhte Brand­schutz­anfor­de­rungen in Gebäu­den erfüllt werden. Mit diesem Projekt erwei­tern die For­schenden die Einsatz­mög­lich­keiten von Holz in Gebäu­den – ins­beson­dere in den höheren Gebäu­de­klassen. Durch die Nut­zung heimi­scher Holz­arten können Trans­port­wege kurz­gehal­ten werden und neue Absatz­märkte für die deut­sche Forst­wirt­schaft entstehen.

Hochfeuerhemmende Trockenbauwände aus Holz

Im Vergleich zu massiven Mauer­werks- oder Beton­wänden ermög­lichen Trocken­bau­wände eine flexible, schnelle und res­sour­cen­scho­nende Raum­auf­tei­lung. Kon­ventio­nelle Systeme basieren dabei über­wie­gend auf Roh­stoffen wie Stahl, Gips und Zement. Dadurch ent­stehen hohe Trans­port- und CO2-Emis­sionen.

Trockenbauwände in Holzständer­bauweise aus dem nach­wach­sen­den Roh­stoff Holz sind eine nach­hal­tige Alter­na­tive, ins­beson­dere bei Ver­wen­dung regio­nal ver­füg­barer Holz­arten.

Am Fraunhofer WKI wurde nun eine hoch­feuer­hem­mende Trocken­bau­wand aus Holz mit einer Feuer­wider­stands­dauer von mindes­tens 60 Minuten ent­wickelt. Durch den Ein­satz nicht­brenn­barer Sperr­holz­platten als Beplan­kung können die Anfor­de­rungen an „hoch­feuer­hem­mende“ Bau­teile gemäß Muster­bau­ord­nung 2002 – ins­beson­dere in den höheren Gebäu­de­klassen – erfüllt werden. Damit sind nicht­brenn­bare Sperr­holz­platten als Beplan­kung ein Ersatz für her­kömm­liche Gips­karton- oder Faser­zement­platten. Die modi­fi­zier­ten Sperr­holz­platten können nach deut­scher Norm DIN 4102-1 als nicht brenn­barer Bau­stoff für den Hoch­bau ein­gesetzt werden.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter www.wki.fraunhofer.de.