News 09-19 Zusammenfassung aller Beiträge

MAGAZIN

Holzbau-Projekt im Wedding erhält Anerkennung

Holzbau-Projekt im Wedding
In der Lynarstraße 35 – 37 im Berliner Wed­ding wird in 98 Woh­nungen und vier Gewerbe­ein­hei­ten ein experi­men­telles Ver­mie­tungs­kon­zept um­ge­setzt, das einer klas­si­schen Wohn­gemein­schaft ähnelt. Die Bewoh­ner nut­zen gemein­sam zen­trale Bereiche wie Wohn­küchen und Wohn­flure.

Die ganze Anlage umfasst drei Baukörper mit sechs Voll­geschos­sen und einem Staf­fel­geschoss. Ab dem ersten Ober­geschoss besteht das Gebäude aus einer reinen Holz­kon­struk­tion samt Fahr­stuhl­schacht und ohne aus­stei­fen­des Beton­trep­pen­haus. Im Innern des Hau­ses blei­ben tra­gende Holz­bau­teile an den Decken, Unter­zügen und Stüt­zen sicht­bar, unbehan­delte Doug­la­sie dient als Außen­beklei­dung.

Das Projekt hält die Jury des Deutschen Holzbau­preises 2019 für beson­ders bei­spiel­gebend, da in engs­tem städti­schen Kon­text auf einer als un­be­bau­bar gel­ten­den Rest­fläche ein sieben­ge­schos­siger Holz­bau ent­stand, der nicht nur erheb­liche Lärm­emis­sio­nen durch die an­gren­zende Bahn­trasse absor­biert und den Anfor­de­rungen des Brand­schut­zes in der Gebäu­de­klasse 5 genügt, son­dern auch einen hohen sozia­len An­spruch für seine Bewoh­ner ein­löst.

Mehr zum Deutschen Holzbau­preis finden Sie unter www.deutscher-holzbaupreis.de und informationsdienst-holz.de.
 

Sandwichelemente aus Holzschaum und Textilbeton

Sandwichelemente aus Holzschaum und Textilbeton
Foto: © Fraunhofer WKI / Manuela Lingnau
Fraunhofer WKI Braunschweig stellt ein neues Produkt für den Ein­satz im Hoch­bau vor. For­schen­de des Fraun­hofer-Insti­tuts für Holz­for­schung, Wil­helm-Klau­ditz-Insti­tut WKI haben in einem Gemein­schafts­pro­jekt mit der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Braun­schweig ein inno­va­tives Bau­ele­ment für die Bau­indus­trie ent­wi­ckelt: ein Sand­wich­ele­ment mit einem Holz­schaum­kern und einer dün­nen Deck­schicht aus Textil­beton.

Es lässt sich beispielsweise als leichtes Vor­hang­fassa­den­ele­ment oder im Innen­aus­bau ein­setzen.

Der leis­tungs­fähige Holz­schaum kommt ohne künst­liche Binde­mit­tel aus und kann aus regio­nal ver­füg­baren Holz­res­ten her­gestellt werden. Durch die Ver­wen­dung von Holz­schaum an­stel­le von kon­ven­tio­nellem Schaum auf petro­che­mi­scher Basis kann der An­teil beson­ders nach­hal­tiger Bau­stoffe in Gebäu­den erhöht werden.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter www.wki.fraunhofer.de.
 

BIM am Bau nimmt zu

BIM Monitor
Der deutsche Bau digitalisiert sich immer stärker. Eine neue Studie zur Nut­zung von BIM (Buil­ding Infor­ma­tion Model­ling) in der Bau­branche zeigt, dass sich viele der Be­frag­ten mitt­ler­weile wohl auf eine kleine Revo­lu­tion am Bau ein­stellen.

In der neuen BIM-Studie hat das Düsseldorfer Markt­for­schungs­insti­tut Bau­Info­Con­sult ins­gesamt 302 Planer und Ver­ar­beiter in aus­führ­lichen Inter­views nach BIM und dessen aktu­elle Nut­zung am deut­schen Bau befragt. Die Ergeb­nisse der tiefer­gehen­den Unter­su­chung zei­gen dabei ein zwie­späl­ti­ges Bild auf. Auch wenn die gegen­wär­tige Kun­den­an­frage nach BIM-ge­steuer­ten Pro­jek­ten noch gering ist, stellt sich die Mehr­heit der Be­trie­be darauf ein BIM in den kom­men­den Jah­ren in ihren Pro­zes­sen zu imple­men­tieren – ledig­lich ein Vier­tel der Befrag­ten outet sich als BIM-Ver­wei­gerer.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter www.bauinfoconsult.de.
 

Dachaufstockung als Geschäftsfeld

Studie Dachaufstockung
Eine gemeinsame Studie des Pestel-Instituts und der TU Darm­stadt ergab, dass durch Dach­auf­sto­ckungen in Deutsch­land 2,3 bis 2,7 Millio­nen zusätz­liche Woh­nun­gen ge­schaf­fen werden können.

Dachgeschosse sind demnach kostengünstige Bau­flächen, die er­schlos­sen werden können. Vor diesem Hinter­grund gibt der EURO­BAU­STOFF ein neues Themen­heft unter dem Titel „Auf­sto­ckungen“ heraus. Auf 32 Seiten richtet sich das Heft im A5-For­mat an Zim­merer, Holz­bau und Dach­decker­hand­werk.

Das EUROBAUSTOFF Themenheft „Aufstockungen“ finden Sie an den Service­points in unseren Nieder­las­sungen, oder Sie wen­den sich an unsere Fach­bera­ter in den Holz­bau­abtei­lungen.

Es kann auch direkt bezogen werden unter magnus.vogt@eurobaustoff.de.

 

In Amsterdam entsteht Holzbau mit 21 Stockwerken

Website HAUT
Mit einer Gebäudehöhe von 73 Metern gehört der Wohn­turm „HAUT“ zu den höchs­ten Hoch­häu­sern, die bis dato welt­weit in Holz aus­ge­führt werden. Auf 21 Stock­wer­ken bietet das Gebäu­de, das sich in direk­ter Lage zur Amstel befin­det, Platz für 52 Wohn­ein­heiten.

Der nachwachsende Rohstoff Holz ermöglicht eine schnel­le Bau­phase, so dass die Mon­tage­dauer einen Zeit­raum von sie­ben Mona­ten nicht über­schrei­ten soll.

Das deut­sche Holz­indus­trie­unter­nehmen Brüning­hoff ist für die An­fer­ti­gung der Bau­teile zu­stän­dig. Der Holz­abbund, die Fer­ti­gung der Holz­ele­mente, der Stahl- und Beton­fertig­teile sowie der Holz­beton­verbund­decken er­folgt in den unter­neh­mens­eige­nen Wer­ken. Binder­holz, ein wei­te­res deut­sches Unter­neh­men, lie­fert Brett­sperr­holz BBS für den beacht­lichen urba­nen Holz­bau.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter hautamsterdam.nl.

 

TERMINE

Messen und Veranstaltungen im September 2019

Logo spoga+gafa spoga+gafa
Die Gartenmesse
1. – 3. September · Köln
Mehr Info unter www.spogagafa.de
Logo Composites Europe Composites Europe
Europäische Fachmesse & Forum für Verbund­werk­stoffe, Tech­no­logie und An­wen­dung
10. – 12. September · Messe Stuttgart
Mehr Info unter www.composites-europe.com
Logo efa efa
Fachmesse für Elektro-, Gebäude-, Licht- und Energie­technik
18. – 20. September · Messe Leipzig
Mehr Info unter www.efa-messe.com

 

BUCHTIPP

Schäden an Flächenbefestigungen aus Beton­pflaster II

Frostschäden, gebundene Bauweise, ober­flächen­vergütete Produkte

Schäden an Flächenbefestigungen aus Betonpflaster II
Von Karl-Uwe Voß
2019
208 Seiten mit 192 Abbildungen und 18 Tabellen
Hardcover
49,- Euro
ISBN 978-3-7388-0170-5
Erschienen im Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart.
Weitere Informationen unter www.baufachinformation.de

Dieses Buch über Flächenbefestigungen aus Beton­steinen und -platten ver­mit­telt fun­diert und den­noch praxis­nah Vor­gehens­weisen, mit denen Scha­dens­ur­sachen an diesen Flä­chen sicher be­stimmt und Ver­ant­wort­lich­kei­ten ein­deutig nach­gewie­sen werden können. Zu­sam­men­fas­sende Bewer­tungs­hilfen und über­sicht­liche Check­listen zur Rekla­ma­tions­bear­bei­tung machen es für Sach­ver­stän­dige eben­so nütz­lich wie für Aus­füh­rende, Planer und Eigen­tümer hoch­wer­tiger Pflas­ter­decken.
 

Handbuch Oberfräse

Handbuch Oberfräse
Von Guido Henn
2016
280 Seiten
Gebunden
Inklusive DVD
Format 27,5 x 23 cm
44,80 Euro
ISBN 978-3-8663-0949-4
Erschienen bei Vincentz Network, Hannover.
Weitere Informationen unter www.holzwerken.net

Schritt für Schritt erklärt der Autor das Wesent­liche zu Model­len, Typen und Frä­sern, zu Bedie­nung und War­tung. Es folgen fun­dierte An­lei­tungen zum prak­ti­schen Arbei­ten mit vielen Bei­spie­len. Die bei­lie­gen­de DVD zeigt an­schau­lich und detail­liert die Arbeit mit den selbst­gebau­ten Vor­rich­tungen und Schab­lonen.
 

Handbuch Brandschutzatlas

Grundlagen – Planung – Ausführung

Handbuch Brandschutzatlas
Von Josef Mayr und Lutz Battran
2018
4. aktualisierte Auflage
1368 Seiten mit 700 Abbildungen und 140 Tabellen
Format 17,0 x 24,0 cm
129,- Euro
ISBN 978-3-86235-360-6
Erschienen in der Verlagsgesellschaft Rudolf Müller, Köln.
Weitere Informationen unter www.baufachmedien.de

Das Fachbuch liefert Ihnen für jede Planungs­phase um­fas­sende Pla­nungs­grund­lagen und praxis­erprobte Tech­niken.

Anerkannte Fachexperten aus der Branche erläu­tern anhand zahl­rei­cher Abbil­dungen und Detail­zeich­nungen leicht ver­ständ­lich tech­ni­sche Aus­füh­rungen aus der Praxis. Das Hand­buch er­leich­tert so den Ein­stieg in den vor­beu­gen­den Brand­schutz. Die Auto­ren infor­mie­ren neben Vor­schrif­ten und Regel­werke über ver­schie­dene Bau­pro­dukte und Bau­teile sowie die An­for­de­rungen an Ret­tungs­wege, Trep­pen und Flure. Darüber hinaus ent­hal­ten sind tech­nische Kom­men­tie­rungen, die sich durch den Brand­schutz­atlas zu all­ge­meinen Stan­dards ent­wi­ckelt haben.
 

Unterhölzer

Liebeserklärung an einen alten Wald

Unterhölzer
Von Wolf Hockenjos
2018
1. Auflage
160 Seiten
Gebunden
27,- Euro
ISBN 9783980249270
Erschienen in Morys Hofbuchhandlung, Donau­eschingen.
Weitere Informationen unter www.morys-hofbuchhandlung.de

Vor dem Hintergrund der Diskussionen um den Ham­bacher Forst erhellt dieses Buch Zu­sam­men­hänge inner­halb der Lebens­gemein­schaft Wald im Umfeld des Schwarz­wälder Natur­schutz­groß­projekts Baar.

Die Liebeserklärung an einen alten Wald ist ein Lob­gesang auf ur­alte Eichen- und Buchen­gestal­ten im ehe­ma­ligen Tier­garten der Fürs­ten zu Fürsten­berg, dem Natur­schutz­gebiet Unter­hölzer Wald. Die Schön­heit dieses Klein­ods mit­samt dem an­gren­zen­den Birken­ried und dem War­ten­berg tut der Seele gut; zumal im wald­armen Alt­siedel­land der Baar, die wie alle Kul­tur­land­schaf­ten zu­neh­men­den Belas­tungen aus­ge­setzt ist. Dabei war auch dieser Wald in seiner Ge­schich­te nie frei von Nut­zungs­kon­flik­ten. Seine Er­hal­tung für eine Viel­zahl bedroh­ter Tier- und Pflan­zen­arten und für die Nach­welt ist Ziel des Natur­schutz­groß­pro­jekts Baar.

 

Das große Garten-Heimwerkerbuch

Das große Garten-Heimwerkerbuch
Von Holger H. Schweizer
2017
176 Seiten mit 50 Farbfotos und 280 farbigen Grafiken
Gebunden
24,90 Euro
ISBN 978-3-8186-0093-8
Erschienen im Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart.
Weitere Informationen unter www.ulmer.de

Welcher Rasenmäher sorgt für gepflegtes Grün im Garten und welche Hecken­schere stutzt die Ligus­ter­hecke fast von allein?

Dieses Buch bietet Ihnen, nach Anwendungs­bereichen sor­tiert, eine kom­plette Über­sicht über die wich­tigsten elek­tri­schen Garten­werk­zeuge. Zahl­reiche Bilder, Funk­tions­skiz­zen und An­wen­dungs­tabel­len geben Ihnen fun­dierte Infor­ma­tionen an die Hand, um die geeig­neten Werk­zeuge für Ihre Garten­arbei­ten aus­zu­wählen und Fehl­inves­ti­tionen zu ver­meiden. Neben um­fang­rei­chen Infor­ma­tio­nen zu Gerä­te­typen, Ein­satz­gebiet, Funk­tion und Hand­habung gibt es viele Praxis­tipps für einen siche­ren und opti­ma­len Ein­satz der Werk­zeuge.

 

BAUTIPP

Börse für nachhaltige Baustoffe

Website Rohstoffbörse
Hersteller erkennen zunehmend die Bedeu­tung von alter­na­ti­ven Roh­stof­fen und sehen darin das „Gold“ für eine zukunfts­fähige Wirt­schaft. Geför­dert vom Baye­ri­schen Staats­minis­te­rium für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten (StMELF) ent­wickeln Mit­ar­bei­ter des Kom­pe­tenz­zent­rums für Ernäh­rung (Kern) in Kulm­bach nun eine digi­tale An­wen­dung, die als Markt­platz für bio­basier­te Roh­stoffe funk­tio­nieren soll. Bio­basierte Rest­stoffe weiter­zu­ver­wen­den sei effi­zien­ter und nach­hal­tiger, als diese kos­ten­inten­siv zu ent­sorgen.

Logo Rohstoffbörse
Hier setzt die Digitale Rohstoffbörse für nach­hal­tige Roh­stoffe an. Sie schafft neue Absatz­märkte für Er­zeu­ger und Bezugs­quel­len für Ab­neh­mer. Jähr­lich fal­len ca. 13 Mil­lio­nen Ton­nen Rest­stof­fe in der deut­schen Lebens­mit­tel- und Bio­tech­nik­indus­trie sowie ca. 30,9 Mil­lio­nen Ton­nen Rest- und Ab­fall­stoffe aus land- und forst­wirt­schaft­licher Bio­masse an, erklärt Silvia Hrouda, Projekt­leiterin beim Kern. Viele dieser Rest­stoffe könn­ten klas­si­sche, nicht nach­hal­tige Grund­mate­ria­lien er­set­zen oder sogar neue An­wen­dungs­felder schaf­fen.

App Digitale Rohstoffbörse
Die Bandbreite an Roh- und Reststoffen ist sehr viel­fäl­tig. Was heute schon alles mög­lich ist, zeigen einige Bei­spiele auf der Projekt­seite der Digi­ta­len Roh­stoff­börse für nach­hal­tige Roh­stoffe: von Lupi­nen für Kaf­fee und Speise­eis über Nuss­schalen als schne­cken­ab­schre­ckende Rin­den­mulch-Alter­na­tive und Oli­ven­blät­ter­extrakt für öko­lo­gisch sinn­volle Gerb­stof­fe bis hin zu Stroh für hoch­effi­ziente Iso­lier­ver­pa­ckungen.

Interessierte Unternehmen und Teilnehmer können bei der Ent­wick­lung der Digi­ta­len Roh­stoff­börse aktiv dabei sein. Detail­lierte Infor­ma­tio­nen zum Projekt er­hal­ten Sie unter www.digitale-rohstoffboerse.de.

 

PRODUKT DES MONATS

Guddas Gleittüren

GUDDAS System unter Dachschräge
Das GUDDAS System bietet für jede Situ­ation eine große Aus­wahl Gleit­tü­ren, mit denen sich mit mini­ma­lem Auf­wand bei­spiels­weise Wohn- und Ar­beits­zim­mer räum­lich tren­nen las­sen, wobei auch Über­eck­lö­sun­gen kein Prob­lem sind.

GUDDAS System Wandschrank
Das flexible und dekorative Sys­tem passt sich den je­wei­li­gen Gege­ben­hei­ten eines Rau­mes an, Fron­ten von Ein­bau­schrän­ken kön­nen sogar bis in die Dach­schrä­ge hinein­ge­führt werden. Dabei sorgt die durch­dach­te Gleit­rah­men­kon­struk­tion für eine rei­bungs­lo­se Mon­tage, die sorg­fäl­tige, milli­meter­genaue An­fer­ti­gung ga­ran­tiert siche­res und leich­tes Glei­ten.

GUDDAS System Raumtrenner
Ein klarer Vorteil des GUDDAS-Systems: Jeder Zen­ti­meter wird aus­ge­nutzt, vom Bo­den bis zur Decke und von Wand zu Wand! Durch die cle­veren Gleit­tür­lö­sun­gen las­sen sich auch be­reits vor­han­de­ne Schrän­ke ohne die alten Tü­ren wei­ter nut­zen.

Die In­nen­sys­teme hinter den GUDDAS Gleit­türen be­ste­hen aus Regal­kom­ponenten und prak­ti­schen Ac­ces­soi­res. Stol­len, Böden und Schub­laden gibt es in unter­schied­li­chen Ab­mes­sungen und pas­send zu den Tür­fül­lungen in vielen ver­schie­denen Ober­flä­chen­varian­ten. Und dazu wei­tere nütz­liche Dinge, wie Klei­der­stan­gen, Kra­wat­ten­halter, Gitter­körbe und vieles mehr. Beim GUDDAS Gleit­tür-Sys­tem ent­schei­den Sie selbst, wieviel Eigen­ar­beit Sie noch für Mon­tage und Ein­bau inves­tie­ren möchten. Wir bera­ten Sie dazu gerne aus­führ­lich!

GUDDAS Gleittür-Konfigurator
Einfach planbar: GUDDAS Gleittür-Kon­fi­gu­rator unter www.possling.de

Auf unserer Web­seite kön­nen Sie sich Ihr per­sön­liches Gleit­türen­sys­tem kon­fi­gu­rie­ren. Den Kon­fi­gu­ra­tor fin­den Sie ab so­fort im Bereich Service – und wenn Sie nicht selbst kon­fi­gu­rieren möch­ten, kom­men Sie zu uns, dann machen wir es ge­mein­sam.

Beachten Sie bitte auch unsere Kunden­semi­nare zum Thema „Stau­räume schaf­fen“ vom 3. bis 5. 12. 2019.

 

RUND UMS HOLZ

Digitalisierung im Holzbau

Computersimulation
Building Information Modeling (BIM) wird vor allem bei Groß­pro­jek­ten immer mehr zum Stan­dard. Die BIM-Me­tho­de unter­stützt die Kom­mu­ni­ka­tion der ver­schie­de­nen Par­teien beim Planen, Bauen und Be­trei­ben von Gebäu­den.

Im Kern wird mit einer BIM-Software ein drei­dimen­sio­nales Gebäu­de­modell er­stellt, das Daten von Zeich­nun­gen, Mate­ria­lien, Pro­duk­ten sowie Men­gen und Kos­ten aller am Pla­nungs­prozess Betei­lig­ten bün­delt und trans­parent macht. Ände­rungen an einer Stelle der Pla­nung, z. B. der Lage und Dimen­sion eines Holz­bal­kens, spie­geln sich auto­ma­tisch in allen Infor­ma­tions­ebenen wieder, also in Grund­ris­sen und Schnit­ten sowie in der Mengen­auf­stel­lung und der Kos­ten­berech­nung.

Alle am Bauprozess Beteiligten haben Zugriff auf das Modell und sind so stets auf dem glei­chen Wis­sens­stand. BIM und die Anfor­de­rungen des moder­nen Holz­baus pas­sen gut zu­sam­men: Wie bei der BIM-Me­tho­de sind beim vor­gefer­tig­ten Bauen mit Holz Ent­schei­dungen in frühen Pla­nungs­phasen not­wendig. Eben­so wich­tig ist das frühe Ein­bin­den der Holz­bau­kom­pe­tenz über Fach­inge­nieure oder Holz­bau­unter­neh­men, denn auf der Bau­stelle sind Kor­rek­turen nicht mehr mög­lich.

BIMwood
Die Lehrstühle „Entwerfen und Holzbau“ und „Archi­tek­tur­infor­ma­tik“ der Tech­ni­schen Uni­versi­tät Mün­chen unter­su­chen der­zeit im Rah­men des For­schungs­pro­jekts BIM­wood, welche Hemm­nisse einer BIM-An­wen­dung im Holz­bau momen­tan noch ent­ge­gen­stehen, um daraus kon­krete Vor­schläge für eine holz­bau­gerechte BIM-An­wen­dung zu ent­wi­ckeln, die als Ergeb­nis in einem Hand­buch zur Ver­fü­gung stehen sollen. Ohne den Ein­stieg in die Pla­nungs­metho­de BIM wird die Holz­bau­weise, ins­be­son­dere beim urba­nen und groß­volu­mi­gen Bauen, in Zu­kunft nicht kon­kur­renz­fähig sein können.

Weitere Informatione zu diesem Thema finden Sie z. B. unter www.cms.bgu.tum.de des Lehr­stuhls für Com­puter­gestützte Model­lie­rung und Simu­la­tion der TU Mün­chen sowie unter www.ar.tum.de der Fakul­tät für Archi­tek­tur der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Mün­chen.