Internet News 09-19 / Bautipp: Börse für nachhaltige Baustoffe

Börse für nachhaltige Baustoffe

Website Rohstoffbörse
Hersteller erkennen zunehmend die Bedeu­tung von alter­na­ti­ven Roh­stof­fen und sehen darin das „Gold“ für eine zukunfts­fähige Wirt­schaft. Geför­dert vom Baye­ri­schen Staats­minis­te­rium für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten (StMELF) ent­wickeln Mit­ar­bei­ter des Kom­pe­tenz­zent­rums für Ernäh­rung (Kern) in Kulm­bach nun eine digi­tale An­wen­dung, die als Markt­platz für bio­basier­te Roh­stoffe funk­tio­nieren soll. Bio­basierte Rest­stoffe weiter­zu­ver­wen­den sei effi­zien­ter und nach­hal­tiger, als diese kos­ten­inten­siv zu ent­sorgen.

Logo Rohstoffbörse
Hier setzt die Digitale Rohstoffbörse für nach­hal­tige Roh­stoffe an. Sie schafft neue Absatz­märkte für Er­zeu­ger und Bezugs­quel­len für Ab­neh­mer. Jähr­lich fal­len ca. 13 Mil­lio­nen Ton­nen Rest­stof­fe in der deut­schen Lebens­mit­tel- und Bio­tech­nik­indus­trie sowie ca. 30,9 Mil­lio­nen Ton­nen Rest- und Ab­fall­stoffe aus land- und forst­wirt­schaft­licher Bio­masse an, erklärt Silvia Hrouda, Projekt­leiterin beim Kern. Viele dieser Rest­stoffe könn­ten klas­si­sche, nicht nach­hal­tige Grund­mate­ria­lien er­set­zen oder sogar neue An­wen­dungs­felder schaf­fen.

App Digitale Rohstoffbörse
Die Bandbreite an Roh- und Reststoffen ist sehr viel­fäl­tig. Was heute schon alles mög­lich ist, zeigen einige Bei­spiele auf der Projekt­seite der Digi­ta­len Roh­stoff­börse für nach­hal­tige Roh­stoffe: von Lupi­nen für Kaf­fee und Speise­eis über Nuss­schalen als schne­cken­ab­schre­ckende Rin­den­mulch-Alter­na­tive und Oli­ven­blät­ter­extrakt für öko­lo­gisch sinn­volle Gerb­stof­fe bis hin zu Stroh für hoch­effi­ziente Iso­lier­ver­pa­ckungen.

Interessierte Unternehmen und Teilnehmer können bei der Ent­wick­lung der Digi­ta­len Roh­stoff­börse aktiv dabei sein. Detail­lierte Infor­ma­tio­nen zum Projekt er­hal­ten Sie unter www.digitale-rohstoffboerse.de.