News 08-26 Zusammenfassung aller Beiträge
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MAGAZIN

Umbau vor Abriss: Entscheidungshilfe für den Bestand

Bestandsentwicklung oder Neubau
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raum­for­schung (BBSR) stellt mit der Publikation „Bestands­ent­wick­lung oder Neubau“ eine Ent­schei­dungs­hilfe für die frühe Projekt­phase bereit.

Kern ist das REoN-Tool („Redevelopment or New Construction“), das Varian­ten anhand von Lebens­zyklus-Emis­sionen, Kosten, Kapital­ent­wick­lung sowie Fakto­ren wie ther­mischer Komfort, Innen­raum­luft­quali­tät und Zugäng­lich­keit gegen­über­stellt.

Der Betrachtungszeitraum reicht bis zu 80 Jahre. Die Unter­su­chungen zeigen: Bestands­ent­wick­lung liegt in vielen Fällen vorn. In den Fall­studien wurde ein Neubau erst bei deut­lich höheren Mieten wirt­schaft­lich interes­sant, konkret ab einem Abstand von rund 20 Prozent. Öko­lo­gisch fiel die Weiter­ent­wick­lung des Bestands über 50 Jahre eben­falls güns­tiger aus: Gegen­über dem Neubau wurden rund 30 Prozent verbaute Emis­sio­nen bzw. 3.954 Tonnen CO2-Äqui­valente eingespart.

Kostenloser Download der Broschüre unter www.bbsr.bund.de.
 

Neue Regeln für Sicherheitsbeauftragte

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Der Deutsche Bundestag hat neue Rege­lungen für Sicher­heits­beauf­tragte in Unter­nehmen beschlos­sen. Künftig soll ihre Bestel­lung stärker an der tat­säch­lichen Gefähr­dungs­situ­a­tion im Unter­nehmen aus­gerichtet werden.

Kern der gesetzlichen Änderungen ist die Anhe­bung der Schwelle für die ver­pflich­tende Bestel­lung von Sicher­heits­beauf­trag­ten von der­zeit 20 auf 50 Beschäf­tigte. Für Unter­nehmen mit weniger als 50 Beschäf­tigten ent­fällt damit eine pau­schale Ver­pflich­tung. Beste­hen beson­dere Risi­ken für Leben und Gesund­heit, sind bereits ab 20 Beschäf­tigten Sicher­heits­beauf­tragte ein­zu­setzen. Damit richtet sich die Bestel­lung künf­tig vor allem nach den kon­kre­ten Arbeits­bedin­gungen im Betrieb, nicht allein nach der Unter­nehmens­größe.

Die BG Bau unterstützt Unternehmen dabei, Gefähr­dungen zu beur­teilen und zu ent­schei­den, wann Sicher­heits­beauf­tragte erfor­der­lich sind und wie sinn­voll sie ein­ge­setzt werden können. Maß­geb­lich bleiben dabei die Regel­werke der gesetz­lichen Unfall­ver­siche­rung sowie die konkreten Bedin­gungen im Betrieb.

Weitere Informationen finden Sie u. a. unter www.bgbau.de.
 

Freitragende Holzkonstruktion überspannt Freiluftarena

Im kanadischen Vancouver ist der Freedom Mobile Arch zu finden, eine Frei­luft­arena mit einer der welt­weit größten frei­tragen­den Holz­trag­werke. Das Bauwerk im Hastings Park bietet Platz für bis zu 10.000 Besucher. Prä­gendes Element ist das selbst­tra­gende Dach mit einer Spann­weite von 105 Metern und von rund 25 Metern Höhe. 

Die Konstruktion besteht aus 60 Bögen, die zu sechs sich über­schnei­den­den Tonnen­gewöl­ben gefügt sind und eine mar­kante stern­förmige Geo­metrie bilden. Für die Trag­struktur werden gebo­gene Brett­schicht­holz­ele­mente ver­wendet, ergänzt durch Brett­sperr­holz in der Dach­kon­struk­tion. Das Dach ruht auf ledig­lich drei Haupt­auf­lager­punkten und über­nimmt neben der Trag­funk­tion auch akus­tische Auf­gaben. Die Geo­me­trie des Trag­werks und zusätz­liche Maß­nah­men sollen die Lärm­beläs­ti­gung im Umfeld redu­zieren und zugleich geeig­nete Bedin­gungen für Ver­anstal­tungen schaffen.

(Quelle: https://informationsdienst-holz.de)

Weitere Informationen finden Sie u. a. auch unter forum-holzbau.com.
 

Waldzustand hat sich 2025 stabilisiert

Waldansicht Ostdeutschland
Wie es Deutschlands Wäldern geht, dokumentiert seit 1984 die Wald­zustands­erhe­bung des Bundes­minis­te­riums für Land­wirt­schaft, Ernäh­rung und Heimat (BMLEH) durch einen Blick in die Baumkronen.

Die aktuelle Waldzustandserhebung zeigt: Obwohl die Wetter­bedin­gungen im Jahr 2025 ungüns­tiger waren als im Vor­jahr, hat sich der Kronen­zustand im bundes­weiten Durch­schnitt kaum ver­ändert. Weiter­hin ist jeder fünfte Baum gesund. Sowohl bei Laub- als auch bei Nadel­bäumen ist die Zahl neu abge­stor­bener Bäume zurück­gegan­gen. Der Wald hat sich aller­dings bis heute nicht von den Dürre­jahren 2018 bis 2020 erholt.

Bei der Fichte ist der Anteil der deutlichen Kronen­ver­lich­tung leicht von 39 Prozent auf 38 Prozent gesunken. Der Anteil der Fichten ohne Kronen­ver­lich­tungen stieg auf 25 Prozent (2024: 21 Prozent). Bei der Buche ist der Anteil deut­licher Kronen­ver­lich­tung mit 38 Prozent im Ver­gleich zum Jahr 2024 (46 Prozent) gesunken. Der Anteil ohne Ver­lich­tungen hat sich leicht auf 21 Prozent ver­bes­sert (2024: 18 Prozent). Bei der Kiefer zeigte sich der stärkste Anstieg der deut­lichen Kronen­ver­lich­tung mit einem Anteil von 31 Prozent (2024: 24 Prozent). Der Anteil ohne Ver­lich­tungen ist von 20 Prozent auf 13 Prozent gesunken. Bei der Eiche blieb der Anteil der deut­lichen Kronen­ver­lich­tung mit 51 Prozent unver­ändert hoch.

Die kompletten Ergebnisse der Wald­zustands­erhebung 2025 finden Sie unter www.bmleh.de.
 

Maruta und Daisugi: Nachhaltige Holzproduktion in Japan

Baumpflanzung in Daisugi Tradition
Bildquelle: wikipedia, Autor: Indiana jo
Kein Land vereint Technologie und Tradition oder Schön­heit und Funk­tion so gekonnt wie Japan. Ein ein­drucks­volles Beispiel dafür ist die Zedern­holz­indus­trie in der Kitayama-Region nördlich von Kyoto.

Seit jeher werden hier sogenannte Maruta-Zedern­stämme her­gestellt, die speziell für den Bau tradi­tio­neller Gebäude, Tee­häuser und die unver­wech­sel­baren Tokonoma-Mauern bestimmt sind. Die Her­stellung erfor­dert jahr­zehnte­lange Sorg­falt, führt aber zu Stämmen mit einer äußerst glatten, geraden und ast­freien Ober­fläche. Die Produktion beginnt mit der Auswahl des richtigen Mutter­baums, der gerade und mög­lichst astfrei sein muss. Im Alter von fünf bis sechs Jahren schneiden die Förster die besten Äste etwas unterhalb der Spitze ab und pflanzen die Steck­linge ein.

Parallel zur Maruta-Produktion existiert eine weitere Tradi­tion: Daisugi. Hierbei dient ein ein­hei­mi­scher Baum als Basis für dünne, gerade Triebe, die nach und nach aus­gedünnt und zu dün­neren Stäm­men beschnit­ten werden. Diese Stäm­me werden u. a. als Latten ver­wendet. Der Wirts­baum des Daisugi bildet eine natür­liche Basis für das Wachs­tum der Triebe und schafft damit effek­tiv mehr Anbau­fläche für mehr Bäume in einem Gebiet, das an­sons­ten von steilen Berg­hängen mit kleinen Anbau­flächen geprägt ist. Daisugi ist zudem äußerst nachh­altig. Da ein einziger Wirts­baum Hunderte gerader Stämme hervor­bringen kann, wird der Bedarf an groß­flächigen Ab­hol­zungen redu­ziert, lokale Öko­systeme bleiben erhal­ten und das Risiko der Boden­erosion wird deut­lich verringert.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter www.woodreview.com.au.

 

TERMINE

Messen und Veranstaltungen

Logo RoBau
Die RoBau
Landesbaumesse Mecklenburg-Vorpommern
25. bis 27. September 2026 · HanseMesse Rostock
Mehr Info unter www.robau-rostock.de

BUCHTIPP

Die Kombimethode

Maschinen und Handwerkzeuge perfekt abstimmen

Buchcover Die Kombimethode
Von Marc Spagnuolo
2016
Farbige Abbildungen
Format 21 x 27,6 cm
Gebunden
39,- Euro
ISBN 978-3-8663-0716-2
Erschienen im Verlag Vincentz Network GmbH & Co. KG, Hannover.
Weitere Informationen unter www.holzwerken.net

Das Buch macht Schluss mit dem Gegensatz von Maschinen und Hand­werk­zeugen; es vereint beide Metho­den: Effek­tiver Maschinen­einsatz, wo sinn­voll und mög­lich, abgerun­det und mit dem indi­vi­du­ellen Touch von Hand­hobel und Co.

Der Autor erschafft ein cleveres System, das die Ergeb­nisse von Dicken­hobel, Tisch­kreis­säge und Ober­fräse nahtlos für die Hand­arbeit zugäng­lich macht. Dabei stellt er auch die wich­tig­sten Hand­werk­zeuge auf infor­ma­tive und aus­führ­liche Art vor. Das Ergeb­nis sind indi­vi­du­elle und hoch­wertige Möbel, die in erstaun­lich kurzer Zeit entstehen.
 

Denkmalpflege

Handbuch für Architekten

Buchcover Denkmalpflege
Von der Propstei Johannesberg (Hrsg.)
2026
336 Seiten
Format 210 × 297 mm
124,- Euro (bis 31. 8. 2026: 109,- Euro)
ISBN 978-3-481-04792-4
Erschienen im Verlag Rudolf Müller, Köln.
Weitere Informationen unter www.baufachmedien.de

Das Fachbuch zeigt, wie denkmalgeschützte Gebäude wirt­schaft­lich, nach­haltig und zeit­gemäß genutzt werden können. Es erleich­tert die Planung und Abstim­mung mit allen Betei­ligten und hilft, wider­strei­tende Interes­sen zu ver­einen, um einen ver­ant­wor­tungs­vollen Umgang mit erhal­tens­wertem histo­rischem Bau­bestand zu gewähr­leisten.

Der Inhalt umfasst u. a. Themen wie Grund­lagen und Syste­ma­tik der Denk­mal­pflege, Heraus­for­de­rungen und Mög­lich­keiten im Umgang mit denk­mal­geschützten Gebäuden, Pla­nungs- / Geneh­mi­gungs­phase, Aus­füh­rung, Bau­technik, Gebäude­technik sowie Bau­kosten und Finanzierung.
 

Das Türenbuch

Fachwissen für Planung und Konstruktion

Buchcover Das Türenbuch
Von Rüdiger Müller
2026
4. überarbeitete und aktualisierte Auflage
446 Seiten mit 516 Abbildungen und 135 Tabellen sowie zahlreichen Formeln
Hardcover
89,- Euro
ISBN 978-3-7388-0865-0
Erschienen im Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart.
Weitere Informationen unter www.verlag.fraunhofer.de

In diesem Buch beschreibt der Autor die Anfor­de­rungen, Pla­nungen, Kon­struk­tions- und Gestal­tungs­grund­sätze für Türen. Er beleuch­tet die Branchen­situa­tion und geht auf die Nor­mung und Kenn­zeich­nung von Türen ein. Schall-, Wärme-, Einbruch-, Feuer- und Rauch­schutz werden aus­führ­lich behan­delt. Weitere Kapitel sind typischen Schäden und Rekla­ma­tionen sowie der Qualitäts­sicherung und der VOB gewidmet.
 

Störungsfreier Betrieb von PV-Anlagen und Speichersystemen

Buchcover Störungsfreier Betrieb von PV-Anlagen und Speichersystemen
Von Heiko Schwarzburger et al.
2025
3., überarbeitete und erweiterte Auflage 2026
260 Seiten
46,- Euro
ISBN 978-3-8007-6478-5
Erschienen im VDE Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart.
Weitere Informationen unter www.vde-verlag.de

Dieses Handbuch gibt umfassende praktische Hin­weise für die Instand­haltung, Reini­gung, Fehler­suche und Opti­mie­rung von Photo­vol­taik­anla­gen und Batterie­speicher­systemen. Aspekte wie Dieb­stahl­schutz, Moni­to­ring und Fern­war­tung gehören ebenso zu den Themen wie Thermo­grafie, Elektro­lumi­nes­zenz und Fehler­ortung mit dem Laser. Infor­ma­tionen zum Re­powering und Refit­ting sowie zu Rechts­fragen und Ver­si­che­rungen runden die Ausführungen ab.

Die 3. Auflage wurde aktualisiert und um einige Themen­schwer­punkte erwei­tert, darunter Infor­ma­tionen zu Solar­anlagen auf Grün­dächern, zum Recyc­ling und zum Brand­schutz von Lithium-Ionen-Speichern.

Shigeru Ban

Buchcover Shigeru Ban
Von Philip Jodidio
2026
96 Seiten
Hardcover
Format 21 x 26 cm
Englisch
15,- Euro
ISBN 978-3-7544-0456-0
Erschienen im Taschen Verlag, Köln.
Weitere Informationen unter www.taschen.com

Der Pritzker-Preisträger Shigeru Ban hat sich mit einer Archi­tek­tur profi­liert, die Material und Situ­a­tion stets neu liest und gesell­schaft­liche Ver­ant­wor­tung als Aus­gangs­punkt versteht.

Der Band aus der Reihe „Basic Art“ führt kompakt durch seine wich­tig­sten Pro­jekte. So entsteht ein kon­zen­trierter Über­blick über eine Hal­tung, die Recyc­ling, japa­nische Bau­tradi­tion und zeit­genös­sische Eleganz zu einer ebenso prag­ma­tischen wie poe­tischen Archi­tektur verbindet.

 

BAUTIPP

Hoher Trittschallschutz im Holzbau

PhoneStrip: Einbau von Handwerkern als Dämmung zwischen zwei Holzkonstruktionen
Schallschutz ist die bau­physi­ka­lische Dis­zi­plin mit der höchsten Rekla­ma­tions­gefahr. Die bau­auf­sicht­lich defi­nier­ten Mindest­anfor­de­rungen im Schall­schutz stellen einen Mindest-Gesund­heits­schutz dar und müssen zwingend ein­gehal­ten werden.

Vor diesem Hintergrund hat das deut­sche Unter­nehmen Wolf Bavaria den last­ab­tra­genden, set­zungs­siche­ren Dämm­strei­fen Phone­Strip entwickelt.

Zimmer-Innenansicht mit PhoneStrip als Dämmung der Holzbalkendecke
PhoneStrip: CE-zertifizierte Entkopp­lungs­lage für vertikale Lasten
Der CE-zertifizierte Entkopp­lungs­streifen Phone­Strip dient der Auf­nahme verti­kaler Lasten und sorgt durch innere Reibung für eine deut­liche Redu­zie­rung der Flanken­über­tra­gung von Luft- und Körper­schall. Eine Massiv­holz- oder Holz­balken­decke kann auf­grund ihrer geringen flächen­bezo­genen Masse und der zahl­reichen Körper­schall­brücken in der Regel die bau­akus­tischen Anfor­de­rungen nicht erfül­len. Um Schall­über­tra­gungen von Körper- und Luft­schall zwischen Wänden und Decken zu redu­zie­ren, ist daher der Einbau einer Ent­kopp­lungs­lage erfor­derlich.

 
Bearbeitung eines PhoneStrips vom Handwerker
PhoneStrip: Hohe Stoßstellen­dämm­wirkung im tief­frequenten Bereich
Für die Baupraxis weist die Spezial­platte aus Holz und Sand gegen­über der bekann­ten Lösung mit Elasto­mer­lagern einige viel­ver­sprec­hende Vor­teile auf: Das Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis ist sehr attrak­tiv, die schall­tech­nische Ent­kopp­lungs­wirkung ist nicht abhängig von der Höhe der Belas­tung und eine gute Stoß­stellen­däm­mung ist auch ohne zusätz­liche Ent­kopp­lung der Ver­bin­dungs­mittel gegeben. Im vor allem für Decken­kon­struk­tio­nen aus Holz wich­tigen tief­fre­quenten Bereich wird eine hohe Stoß­stellen­dämm­wirkung erreicht. Bekann­ter­maßen sind gerade die tiefen Fre­quenzen für die gut hör­baren Geräusche ver­ant­wortlich.

PhoneStrip Entkopplungsstreifen erhalten Sie bei uns ab Lager. Für weitere Infor­ma­tionen wenden Sie sich gerne an unsere Fachberater.

 

PRODUKT DES MONATS

WOLFA Entwässerungssysteme

WOLFA Rinnensystem auf Restaurant-Terrasse mit Tischen eingebaut
In den letzten Jahren haben Stark­regen­ereignisse in Deutsch­land deut­lich zugenom­men. Rinnen­systeme, ins­beson­dere Linien­ent­wäs­serungs­systeme, ermög­lichen eine gezielte und schnelle Ablei­tung von Ober­flächen­wasser auf Verkehrs­flächen, Indus­trie­arealen oder in Wohn­gebieten. Sie fangen das Wasser an Ort und Stelle auf und leiten es kon­trol­liert in die Kana­li­sa­tion oder alter­native Rück­halte­systeme.

Im Gegensatz zu punktuellen Abläufen bieten Rinnen den Vor­teil, große Wasser­mengen über eine längere Strecke erfas­sen zu können. Beson­ders bei ver­sie­gel­ten Flächen wie Straßen, Park­plätzen oder Hof­flächen sind Rinnen­systeme essen­ziell. Moderne Varian­ten ver­fügen über spezielle Gitter­ab­de­ckungen, Sediment­fang­kam­mern und sind aus lang­lebigen Mate­ria­lien wie Polymer­beton oder Edel­stahl gefertigt.

Produktdarstellung WOLFA Rinne
Glasfaserverstärkter Kunststoff GFK: Dauerhaft robust und stabil
Als eine der ersten Firmen in Europa hat sich die Friedrich Wolfarth GmbH & Co. KG unter der Marke WOLFA mit der Ver­arbei­tung und Her­stel­lung glas­faser­ver­stärkter Kunst­stoffe GFK beschäf­tigt und damit neue Maß­stäbe gesetzt. WOLFA ver­wendet dieses Material in Form von SMC (Sheet Molding Compound), einer Mischung aus Poly­ester­harz, mine­ra­li­schen Füll­stof­fen und einem hohen Glas­faser­anteil. Der Glas­faser­verbund und das duro­plas­tische Poly­ester­harz stehen für höchste Stabi­li­tät und Form­bestän­dig­keit, auch unter extre­men Bedin­gungen. Anders als thermo­plas­tische Kunst­stoffe lässt sich SMC nach dem Aus­här­ten nicht mehr ther­misch umfor­men, sondern bleibt auch bei extremen Tempe­ra­tur­schwan­kungen dauer­haft robust und stabil.

 
WOLFA 100V-Line in Belastungsklasse A 15 – D 400 direkt ab Lager
Ein bewährtes Beispiel von WOLFA-Rinnen, die wir am Lager führen, ist das Modell 100V-Line in der Belas­tungs­klasse A 15 – D 400 mit einer Nenn­weite von 95 mm in drei unter­schied­lichen Höhen und Formen. Alle Roste sind ver­schraubt, und dank der großen Auswahl an Rost­varian­ten der Belas­tungs­klassen A 15 – D 400 sind diese Rinnen sowohl für den Bereich rund ums Haus, für den gewerb­lichen Bereich als auch für öffent­liche Anla­gen bes­tens geeignet.

 

RUND UMS HOLZ

Hitze-Check 2026: Berlin und Potsdam gut beschirmt

Grünflächen in der Stadt
In fast allen deutschen Städten finden Bür­ge­rin­nen und Bürger immer weniger Schutz vor den Folgen der Klima­krise. Das zeigt der Hitze-Check der Deut­schen Umwelt­hilfe (DUH), der in diesem Jahr einen beson­deren Fokus auf den Baum- und Grün­flächen­bestand sowie die Ent­wick­lung in den Städten legt.

Mehr als 900.000 Bäume sind demnach zwischen 2018 und 2025 aus den unter­suchten 195 Städten mit mehr als 50.000 Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­nern ver­schwun­den. In der Gesamt­aus­wer­tung schnei­den die Städte Offen­burg, Lahr und Mann­heim beson­ders schlecht ab. Positiv stechen Kiel und Wuppertal hervor.

Im Unterschied zum Vorjahr hat die DUH nicht nur die Hitze­betrof­fen­heit der Men­schen unter­sucht, sondern erst­mals auch die Baum­über­schir­mung (Grad der Boden­bede­ckung mit Vege­ta­tion von mehr als 2,5 Metern Höhe) sowie den pro­zen­tua­len Zu­wachs der Flächen­ver­sie­ge­lung in den ver­gan­genen sieben Jahren. Nur sieben Städte errei­chen den wissen­schaft­lich empfoh­lenen Richt­wert von min­des­tens 30 Prozent Baum­be­schir­mung – darunter Hamburg, Berlin, Olden­burg, Pots­dam und Solingen. Da in allen unter­such­ten Städten neue Flächen ver­siegelt wurden, konnte die DUH beim Ver­sie­ge­lungs­trend keine einzige grüne Karte ver­teilen.

Die DUH sieht in den Ergebnissen einen Weck­ruf ins­beson­dere für Bau­minis­terin Verena Hubertz und Gesund­heits­minis­terin Nina Warken, wirk­same Hitze­schutz­maß­nahmen in den Städten durch­zu­setzen. Dazu gehört die Um­set­zung der 3-30-300 Regel: Bür­ge­rinnen und Bürger sollten von ihrem Zuhause aus mindes­tens drei Bäume sehen können, in einem Umfeld mit 30 Prozent Baum­be­schir­mung leben und die nächste Grün­fläche sollte höchs­tens 300 Meter ent­fernt sein.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter www.duh.de.