Internet News 08-20 / Aktuelles: Jede Gebäudedämmung verkleinert CO<span class='tiefgestellt'>2</span>-Fußabdruck

Jede Gebäudedämmung verkleinert CO2-Fußabdruck

Dämmung
Alle Dämmstoffarten für Fassade, Keller­decke und Dach ver­mei­den – über deren Lebens­dauer be­trach­tet – er­heb­lich mehr Ener­gie und Treib­haus­gase, als ihre Her­stel­lung er­for­dert; darauf weist das vom Um­welt­minis­te­rium Baden-Würt­tem­berg ge­för­derte Infor­ma­tions­pro­gramm Zukunft Alt­bau hin.

„Eine schlecht gedämmte Gebäudehülle gehört zu den größ­ten öko­lo­gi­schen Ver­säum­nis­sen, die Haus­eigen­tü­mern unter­lau­fen kön­nen, sagt Frank Hettler von Zu­kunft Alt­bau. Auch ambi­tio­nier­tere Dämm­stan­dards, als die vom Gesetz­geber ge­for­der­ten, lohnen sich für das Klima, zeigt die Studie.

Dass auch bei den oft kritisierten konventionellen Dämm­stof­fen die Öko­bilanz sehr gut ist, zeigen die Zah­len ein­deu­tig: Im Schnitt ver­geht nur gut ein Jahr, bis sich die Däm­mung eines sanier­ten Altbaus ener­ge­tisch amor­ti­siert hat, er­mit­tel­ten For­scher anhand eines Bei­spiel­hauses im KfW-Effi­zienz­haus-Stan­dard 55. Danach ist die Däm­mung meist noch 40 Jahre oder mehr in­takt und spart weiter Heiz­ener­gie ein. Gegenüber einem Neubau mit energetischem Mindest­standard braucht es – je nach Dämm­stoff und Heizungs­tech­no­logie – fünf bis zehn Jahre, bis sich die dickere Däm­mung des KfW-55-Hauses ener­ge­tisch rech­net. „Mehr däm­men als der Gesetz­geber in der Energie­ein­spar­ver­ord­nung EnEV verlangt, ist daher defi­ni­tiv gut für Umwelt und Klima“, so Florian Knappe vom Insti­tut für Ener­gie- und Umwelt­for­schung ifeu.

Weitere Informationen finden Sie u. a. unter www.ifeu.de.