Internet News 08-20 / Bautipp: LBS-Immobilienpreisspiegel 2020

LBS-Immobilienpreisspiegel 2020

Immobilien
Noch im Januar 2020 gingen die Immobilien­ver­mitt­ler von Preis­stei­ge­rungen zwi­schen rund 4 % bei Eigen­heimen und Eigen­tums­woh­nungen sowie fast 6 % bei Bau­land aus. Nun er­war­ten die Im­mo­bilien­ver­mitt­ler von LBS und Spar­kassen in­folge der Coro­na-/COVID-19-Krise bis zum Herbst keinen wei­teren An­stieg der Wohn­im­mo­bilien­preise.

„Corona bremst den Preisanstieg bei Wohn­immo­bilien zu­min­dest vorüber­gehend aus", kon­sta­tiert Verbands­direk­tor Axel Guthmann die Er­geb­nisse der aktu­ellen Er­he­bung. „Die Markt­kenner rech­nen in allen Bundes­ländern mit einem wei­ter­hin knap­pen An­gebot, aber auch mit einer etwas ge­dämpf­ten Nach­frage“.

Der aktuelle erschienene LBS-Immobilien­preis­spiegel 2020 doku­men­tiert aller­dings weiter­hin enorme regio­nale Preis­unter­schiede. Grund­lage der jähr­lich er­schei­nenden LBS-Ana­lyse „Markt für Wohn­im­mo­bi­lien“ ist die Be­fra­gung der rund 600 Im­mo­bilien­markt­ex­per­ten von LBS und Spar­kassen.

Die LBS-Immobilienvermittler sahen sich in der Phase des schärfs­ten Lock­downs durch die Kon­takt­be­schrän­kungen mit einer er­schwer­ten Ob­jekt­be­schaf­fung kon­fron­tiert – so ein Er­geb­nis einer Sonder­be­fra­gung im Mai zu den Coro­na-Ef­fek­ten. Bis zum Herbst er­war­ten sie daher ein kon­stan­tes bis leicht rück­läu­figes An­gebot. Wie die länger­fris­tige Ent­wick­lung ver­lau­fen wird, hänge von ver­schie­de­nen Fak­toren ab: Vieles, was vor der Krise die Ein­schät­zung des Wohnungs­markts be­stimmt habe, gelte grund­sätz­lich weiter, er­klärt Ver­bands­direk­tor Guth­mann. Die zum Ver­kauf ste­hen­den Eigen­tums­woh­nun­gen und Eigen­heime waren knapp und seien es immer noch.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter www.lbs-markt-fuer-wohnimmobilien.de (PDF).