Internet News 05-21 / Aktuelles: Gebäudebereich hinkt beim Klimaschutz hinterher

Gebäudebereich hinkt beim Klima­schutz hinterher

Umweltbundesamt
Nach den Erhebungen des Umwelt­bundes­amtes (UBA) wurden im ver­gan­ge­nen Jahr 739 Millio­nen Ton­nen Treib­haus­gase frei­gesetzt, 8,7 Pro­zent weniger als 2019. Damit hat Deutsch­land seine selbst­ge­steck­ten Klima­ziele für 2020 er­reicht.

Rund ein Drittel der Minderungen davon ent­fallen aller­dings auf den Ver­kehrs- und Energie­bereich. UBA-Präsi­dent Dirk Messner meint dazu: „Ohne die Coro­na-Lock­downs mit den Ein­schrän­kungen bei Pro­duk­tion und Mobi­li­tät hätte Deutsch­land sein Klima­ziel für 2020 ver­fehlt“.

Der Gebäudesektor hat sein Ziel bei der Klima­bilanz 2020 um zwei Millio­nen Ton­nen CO2-Äqui­va­lent ver­fehlt. „Eine Erhö­hung der Sanie­rungs­rate ist drin­gend not­wen­dig“, for­dert des­halb Jan Peter Hinrichs, Geschäfts­führer des Bundes­ver­bands energie­effi­ziente Gebäu­de­hülle (BuVEG). Dazu müss­ten Gebäu­de, die jetzt moder­ni­siert würden, kompa­ti­bel mit den Klima­zielen 2050 sein. Das bringe nicht nur Vor­teile für den Klima­schutz, sondern för­dere auch Gesund­heit und Kom­fort der Bewoh­ner.

Mehr zu diesem Thema finden Sie u. a. unter www.umweltbundesamt.de und buveg.de.