News 04-21 Zusammenfassung aller Beiträge

MAGAZIN

Neue Förderrichtlinie für Bauen mit Holz

Bauen mit Holz
Für die überwiegend klein- und mittel­stän­disch struk­tu­rierte Holz­bau­branche ist die beschleu­nig­te Ein­füh­rung und Ver­brei­tung moder­ner Tech­no­lo­gien not­wendig, um ein an­gemes­senes wirt­schaft­liches Wachs­tum und einen hohen Beschäf­ti­gungs­stand zu sichern. Dazu hat das Bundes­land­wirt­schafts­minis­te­rium jetzt die neue Richt­linie „För­de­rung des klima­freund­lichen Bauens mit Holz“ zur stär­ke­ren Nut­zung von Holz als Bau­stoff in Kraft gesetzt.

Unternehmen und Cluster-Organisationen können Anträge auf Zu­wen­dungen ab sofort bei der Fach­agen­tur Nach­wach­sende Roh­stoffe e. V. (FNR) ein­rei­chen. Förder­fähig ist u. a. die In­anspruch­nahme von Bera­tungs­leis­tungen, die vor allem bei kleinen und mittel­stän­di­schen Unter­nehmen die Digi­ta­li­sierung und Auto­ma­ti­sie­rung von Pro­zes­sen, Ver­fah­ren und Dienst­leis­tungen unter­stüt­zen oder sol­che, die zur unter­neh­mens­über­grei­fenden Zusam­men­arbeit beim Bauen mit Holz führen. Die För­de­rung ist Teil des Kon­junktur- und Krisen­bewäl­ti­gungs­paketes der Bundes­regierung.

Ausführliche Informationen gibt es bei der Fach­agentur Nach­wach­sende Roh­stoffe unter www.fnr.de (PDF).

Die Antragsformulare können direkt über diesen Link auf­geru­fen und aus­gefüllt werden: foerderportal.bund.de.
 

Zimmerbrände in mehr­geschos­sigen Holz­gebäuden

timpuls
Wie sicher sind mehrgeschossige Holz­gebäu­de bei Feuer? Mit dieser Frage be­schäf­tigt sich das For­schungs­projekt „TIMpuls“ unter der Lei­tung der Tech­ni­schen Uni­ver­sit­ät Mün­chen (TUM).

Ziel der Studie ist es, Grundlagen für ein ein­heit­li­ches Regel­werk zum Bau von mehr­ge­schos­si­gen Holz­ge­bäu­den zu lie­fern. Bei realen Brand­ver­su­chen im Ori­gi­nal­maß­stab be­stä­tigte sich, dass hohe Holz­ge­bäu­de bei Ein­hal­tung von be­stimm­ten Bau­metho­den selbst den Voll­brand ein­zel­ner Woh­nungen sicher über­stehen.

„Unser Ziel ist es, das Bauen bis zur Hoch­haus­grenze, also bis 22 Meter, im gesam­ten Bundes­gebiet gere­gelt zu er­mög­lichen“, erklärt Thomas Engel vom Lehr­stuhl für Holz­bau und Bau­kon­struk­tion der TUM. Bei einem ersten Re­fe­renz­ver­such waren sowohl die Wände als auch die Decke des Brand­raumes mit zweimal 25 Milli­meter dicken Gips­plat­ten be­klei­det. Nach­dem auf­ge­schich­tete Holz­scheite, die die Ein­rich­tungs­gegen­stände im Ge­bäu­de simu­lier­ten, ver­brannt waren, er­losch das Feuer.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.bgu.tum.de.

 

Wie Klimaschutz und Bio­ökonomie mit Holz funktio­nieren

FNR-Webvideos erklären Nach­haltig­keit und Zerti­fi­zierung für Wald und Holz

timpuls
Warum ist der Wald der größte Klima­schüt­zer? Warum brauchen wir Holz, damit die Bio­öko­no­mie gelingt? Warum ist es wichtig, beim Holz­kauf auf Zerti­fi­zierung zu achten?

Antworten auf diese Fragen hat die FNR nun in drei neuen kurzen Web­videos ver­öf­fent­licht, die ein­präg­same Fakten an­schau­lich prä­sen­tie­ren. So er­fährt der Be­trach­ter, dass in Deutsch­land jähr­lich über 127 Mio. Ton­nen CO2 im Holz der Bäume und durch die Ver­wen­dung von Holz­pro­duk­ten ge­bun­den werden, dass Holz als nach­wach­sen­der Basis­roh­stoff für viele Bran­chen und Indus­trien erheb­lich zum Erfolg der Bio­öko­no­mie bei­trägt oder welche Grün­de für den Kauf zerti­fi­zier­ter Holz­produkte sprechen.

Die Videos können auf dem Videokanal der FNR ange­sehen und in den sozia­len Medien geteilt werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie u. a. unter www.fnr.de.
 

heute-show kritisiert Zementindustrie

heute-show Video auf www.youtube.com/watch?v=0xIXGRA2bRk
Der Fernsehmoderator Oliver Welke hat sich in seiner Nach­rich­ten-Satire­sen­dung „heute-show“ am 12. Februar für das Bauen mit Holz aus­gesprochen.

Hintergrund ist ein Beitrag über den CO2-Aus­stoß der Zement­indus­trie. Welke doku­men­tiert u. a., dass allein dieser Indus­trie­zweig – wäre er ein Staat – mit einem Aus­stoß von 3,3 Mil­liar­den Tonnen CO2 jähr­lich welt­weit an drit­ter Stelle hinter China und den USA ran­gie­ren würde.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter www.youtube.com/watch?v=0xIXGRA2bRk.
 

Absatzwachstum bei Holzfaser-Dämmung

Holzfaser-Dämmung
Ende 2020 befragte die Fachagentur für Nach­wach­sende Roh­stoffe (FNR) Unter­nehmen und Ver­bände im Bau­sektor zur Absatz­ent­wick­lung im ab­ge­schlos­se­nen Wirt­schafts­jahr 2019. Dem­nach wuchs der Markt­anteil von Dämm­stoffen aus nach­wach­sen­den Roh­stof­fen (NawaRo) seit der letzten Markt­er­he­bung der FNR für das Jahr 2011 um 2 Prozent­punkte auf nun 9 Prozent.

Nach Einschätzung der befragten Her­steller und Händ­ler hatten Dämm­stof­fe auf Basis fos­si­ler Roh­stoffe mit 48 Pro­zent den größ­ten Anteil am Dämm­stoff­absatz 2019, es folgen mine­ra­li­sche Dämm­stoffe mit 43 Prozent.

Verwendung finden nachwachwachsende Roh­stoffe als Platten­däm­mung (52 %), Ein­blas­däm­mung (24 %) sowie als Mat­ten­däm­mung (24 %). Es wird eine weiter­hin po­si­tive Absatz­ent­wick­lung er­war­tet. Als Hürden für die ra­sche­re Ab­satz­stei­ge­rung bio­ba­sier­ter Dämm­stoffe wurden vor allem An­for­de­rungen an den Brand­schutz und den Wärme­leit­wider­stand genannt.

Mehr zu diesem Thema finden Sie u. a. unter mediathek.fnr.de.

 

TERMINE

Messen und Veranstaltungen

Logo HANNOVER MESSE HANNOVER MESSE
Digitales Event · Home of Industrial Pioneers
12. bis 16. April
Mehr Info unter www.hannovermesse.de
Logo Fraunhofer IRB Brandschutz im Holzbau
Seminar des Fraunhofer IRB
27. und 28. April in Stuttgart
Mehr Info unter www.irb.fraunhofer.de
Logo Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen Mehrgeschossiger Wohnungsbau aus Holz - komplizierter, schneller, teurer?
Online-Seminar
30. April
Mehr Info unter www.akh.de

 

BUCHTIPP

Deutscher Innen­architektur­preis 2019

Deutscher Innenarchitekturpreis 2019
Herausgegeben vom Bund Deut­scher Innen­architekten e. V.
2019.
156 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag
49,95 Euro
ISBN 978-3-7667-2428-1
Erschienen im Callwey Verlag, München.
Weitere Informationen unter www.callwey.de

Wie vielfältig und ungewöhnlich Lösungen und Ideen sein können, um Bau­herren­wün­schen an­ge­mes­sen zu begeg­nen, zeigen die vor­ge­stell­ten 30 Arbei­ten. Sie stam­men aus den unter­schied­lichs­ten Bran­chen und Berei­chen, mit dabei sind u. a. Ar­bei­ten, Woh­nen, Einzel­handel, Hotel, und Aus­stel­lung.

Die Dokumentation zum Award präsentiert alle Sieger­projekte mit profes­sio­nellen Fotos, Plänen und er­gän­zen­den Inter­views, die span­nende Ein­blicke in den Ent­wurfs- und Pla­nungs­pro­zess der Innen­archi­tekten geben.
 

Brandschutz Kompakt 2021/2022

Adressen – Bautabellen – Vorschriften

Brandschutz Kompakt 2021/2022
Von Lutz Battran et al.
2021
13., aktualisierte Auflage
336 Seiten
DIN A6
Kartoniert
35,- Euro
ISBN 978-3-86235-441-2
Erschienen in der Verlagsgesellschaft Rudolf Müller, Köln.
Weitere Informationen unter www.baufachmedien.de

Kern des handlichen Arbeitsmittels ist der tabel­la­rische Teil der Fach­tech­nik mit Zu­sam­men­fas­sungen, Aus­zügen und Skiz­zen der wich­tigs­ten Brand­schutz­vor­schrif­ten. Im Adress­teil sind die Kontakt­daten zu Pro­dukt­her­stel­lern, Ver­bänden und In­sti­tu­ten auf­ge­führt. Das Kapi­tel „Vor­schrif­ten“ führt den ak­tu­ellen Stand der wich­tigs­ten Re­ge­lungen auf.

Diese Ausgabe informiert zudem im Themen­schwer­punkt „Trocken­bau“ über das Brand­ver­hal­ten von Tro­cken­bau­pro­duk­ten. Hier liegt der Fokus auf Platten­werk­stoffen (wie z. B. Gips­platten), Unter­kon­struk­tio­nen aus Metall und Holz und Dämm­stoffen.
 

Das große Buch der Gärtnerinnen und Gärtner

Das große Buch der Gärtnerinnen und Gärtner
Von Anja Birne und Marion Nickig
2021
256 Seiten
Gebunden
39,95 Euro
ISBN 978-3-7667-2526-4
Erschienen im Callwey Verlag, München.
Weitere Informationen unter www.callwey.de

Den besten und interessantesten Gärt­ne­reien in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz wird erst­malig ein ganzes Buch gewid­met. Er­gänzt mit den schöns­ten Garten­märk­ten, Bezugs­quellen für Saat­gut und Blumen­zwie­beln, hoch­wer­tiges Garten­zubehör, Garten­schulen und Museen rund um die Garten­kultur, lädt dieses Buch zu einer Garten­reise der ganz be­son­deren Art ein.
 

Hybridbau Holzaußenwände

Hybridbau Holzaußenwände
Von Christina Dotzler et al.
2019
Format 29,7 x 21,0 cm
Hardcover
52,90 Euro
ISBN 9783955534783
Erschienen bei der DETAIL Business Information GmbH, München.
Weitere Informationen unter www.detail.de

Hyridbau aus Stahlbeton und Holz vereint die Vor­teile des Massiv­baus mit denen der Holz­bau­weise und stellt somit eine opti­male Kon­struk­tions­mög­lich­keit dar.

Die Publi­ka­tion zeigt detail­lierte Lö­sungs­an­sätze für die ge­lun­gene Um­set­zung trag­werks­tech­ni­scher und bau­physi­ka­lischer An­for­de­rungen an die Hybrid­bau­weise, spe­ziell im Hin­blick auf Schall- und Brand­schutz. Reali­sierte Pro­jekt­bei­spiele doku­men­tieren aus­führ­lich die erfolg­reiche Um­set­zung in die Praxis.

 

Insektenhotels

Nisthilfen für Wildbienen nach dem Baukastenprinzip

Insektenhotels
Von Helga Hofmann
2021
128 Seiten mit 130 Farbfotos, 5 Farbzeichnungen
Kartoniert
14,95 Euro
ISBN 978-3-8186-1318-1
Erschienen im Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart.
Weitere Informationen unter www.ulmer.de

In diesem Buch erfahren Sie, wie Bienen­hotels richtig gut werden. Von ein­fachen Bastel­arbei­ten bis hin zu Bau­an­lei­tungen für zauber­hafte Insekten­hotels ist alles dabei – nach dem Bau­kas­ten­prinzip können alle Ele­mente kombi­niert werden. Material­listen, Maß­angaben und bebil­derte An­lei­tungen machen den Nach­bau ein­fach. Dazu gibt das Buch zahl­reiche Tipps, wie Wild­bienen im Garten oder auf dem Balkon mit ge­eig­ne­ten Bienen­pflan­zen ver­sorgt werden können.

 

BAUTIPP

Systemfremde WDVS-Komponenten unzulässig

WDVS
Foto: © VDPM
Aus aktuellem Anlass einer Bau­stellen-Lie­fe­rung von Dämm­plat­ten, die nicht als System­bestand­teil von WDVS ge­prüft und dekla­riert waren, hat der Ver­band für Dämm­systeme, Putz und Mörtel (VDPM) über ein Mit­glieds­unter­neh­men das Deut­sche Ins­ti­tut für Bau­tech­nik (DIBt) um eine Stel­lung­nahme zu diesem Sach­verhalt gebeten.

Grundsätzlich gilt, dass Systemhalter von Wärme­dämm-Ver­bund­sys­temen (WDVS) in der all­ge­meinen bau­auf­sicht­li­chen Zu­las­sung be­zie­hungs­weise all­ge­mei­nen Bau­art­ge­neh­mi­gung doku­men­tieren, welche System­kompo­nenten in wel­chen Konfi­gu­ra­tionen ge­prüft und zur Ver­wen­dung frei­gegeben sind. Ab­wei­chungen von dieser ge­prüf­ten Kon­stel­la­tion durch Lie­fe­rung und Ein­satz system­frem­der Kompo­nen­ten sind un­zulässig. Ein WDVS ohne all­ge­meine bau­auf­sicht­liche Zu­las­sung bzw. all­ge­meine Bau­art­ge­neh­mi­gung darf in Deutsch­land nicht ver­wen­det werden; ent­spre­chende Rege­lungen be­ste­hen auch für WDVS mit ETA.

Die Zertifizierung wird immer für das kom­plette Sys­tem er­teilt und damit für die dem Sys­tem vom System­halter zu­ge­ord­ne­ten und als solche gekenn­zeich­ne­ten Kompo­nenten. Wer­den bei­spiels­weise Dämm­platten, Kleber oder Mörtel aus system­frem­den Bezugs­quel­len ein­ge­setzt, liegt ein Ver­stoß gegen gel­tendes Bau­recht vor. Außer­dem er­lischt die Gewähr­leis­tung des System­halters und geht voll­um­fäng­lich auf den Ver­ar­bei­ter über.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter www.vdpm.info.

 

PRODUKT DES MONATS

megawood® Terrassendiele aus Rotor­blättern

megawood® Decking
Mit der Terrassendiele Delta geht die Novo-Tech GmbH & Co. KG aus Aschers­leben, Her­steller der megawood® Deckings mit inno­va­tiver Poly­mer-Tech­no­logie, jetzt noch einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer kreis­lauf­fähigen Bau­wirt­schaft.

Das neueste Produkt der Marke megawood® besteht aus Holz­mehl und re­zyk­lier­tem glas­faser­ver­stärk­tem Kunst­stoff (GFK) aus­gedien­ter Wind­kraft-Rotor­blätter.

Wasserableitende Geometrie macht waage­rechte Verle­gung möglich

In einem dafür zugelassenen Betrieb wird die GFK-Um­man­te­lung aus­ge­dien­ter Rotor­blätter nach einem paten­tier­ten Ver­fah­ren zu „Novo-Flakes“ aus Epoxid- und Poly­ester­harz mit Glas­fasern auf­be­reitet. Diese nutzt Novo-Tech an­schlie­ßend zu­sam­men mit Holz­mehl als Bestand­teil seines Werk­stoffes „Ger­man Com­pact Com­po­site (GCC)“, aus dem die Delta Ter­ras­sen­dielen her­ge­stellt werden. Die Dielen sind 21 mm stark, 145 mm breit und in den Längen 420, 480 und 600 cm erhält­lich.
megawood® Delta Terrassendielen
Sie verfügen über eine wasser­ablei­tende Geo­me­trie mit ein­ge­präg­tem Höhen­relief, was eine ge­fäl­le­lose Ver­le­gung mög­lich macht. An­fal­len­des Was­ser fließt auf­grund des Dielen­profils zu den Rän­dern hin ab.

megawood® VARIO FIX Verlegesystem
Die Dielen werden in den fünf Farb­tönen Varia Schoko­schwarz, Varia Grau, Ing­wer, Sel Gris und Lor­beer an­ge­boten, sind rutsch­hem­mend nach R12-C und kön­nen Dank des megawood® VARIO FIX Ver­lege­systems mit schma­ler Fuge von 5 mm ver­legt werden.

Mehr zu dieser interessanten Neu­heit erfah­ren Sie unter www.megawood.com und von unseren Fach­bera­tern in den Garten­abtei­lungen aller Holz Possling Nieder­lassungen.


Alle Bilder: NOVO-TECH TRADING GmbH & Co. KG

 

RUND UMS HOLZ

Pilotprojekt für serielle Sanierung

Energiesprong
In Hameln ist das erste Gebäude Deutsch­lands nach dem Energie­sprong-Prinzip seriell saniert und fertig­gestellt worden. Energie­sprong ist eine neue Metho­de zur Gebäu­de­sa­nie­rung: Mit vor­gefer­tig­ten Dach- und Fassa­den­ele­menten sowie vor­gefer­tig­ter Haus­tech­nik können Ge­bäu­de damit schnell und klima­freund­lich moder­ni­siert werden.

Im Rahmen des sogenannten Volume-Deals, einer gemein­sa­men Ab­sichts­er­klä­rung von Woh­nungs­wirt­schaft und Bau­wirt­schaft von Ende 2019, gelingt damit ein erster Durch­bruch bei der Markt­ent­wick­lung seri­el­ler Sanie­rungs­lö­sungen in Deutsch­land. Darin bün­deln 22 Woh­nungs­unter­nehmen ihre Nach­frage und stellen 11.635 Woh­nungen bereit, die bis 2023 seriell saniert werden sollen. Ziel ist es, eine kom­plett neue Sa­nie­rungs­lösung zu eta­blie­ren, die auf digi­ta­li­sier­te Pro­zesse und einen hohen Vor­fer­ti­gungs­grad setzt.

Der Hamelner Wohnblock aus den 1930er Jahren, be­ste­hend aus drei Ge­bäu­de­teilen mit je zwei Stock­werken, war zuvor stark sa­nie­rungs­be­dürf­tig. In dem Mehr­fami­lien­haus sind in­zwi­schen fast alle der zwölf Woh­nungen ver­mie­tet. Seit der Sa­nie­rung er­reicht das Ge­bäu­de den klima­neu­tra­len Net­Zero-Sta­ndard: Eine Photo­voltaik­anlage auf dem Dach er­zeugt über das Jahr ge­rech­net so viel Ener­gie, wie für Hei­zung, Warm­wasser und Strom be­nö­tigt wird.

Ein Fertig­bau­unter­neh­men aus Bran­den­burg hat die Fas­sa­den­ele­mente vor­gefer­tigt. Fens­ter, Lüf­tung, Strom­kabel, Glas­faser­dämm­stoff und Be­schich­tungen waren in den Ele­men­ten bereits in­te­griert. Sie wurden vor Ort als neue Hülle an das Haus mon­tiert. Thomas Bareiß, Par­la­men­ta­rischer Staats­sekretär im Bundes­wirt­schafts­minis­te­rium, gab bekannt, dass das Bundes­wirt­schafts­minis­te­rium „aktuell ein neues Förder­programm  er­ar­bei­tet, mit dem die serielle Sa­nie­rung ziel­ge­rich­tet unter­stützt werden kann.“

Mehr zu diesem Thema finden Sie u. a. bei www.geb-info.de unter /durchbruch-fuer-serielle-sanierung-von-wohngebaeuden und /foerderprogramm-serielle-sanierung-geplant.

(Quelle: www.geb-info.de)