Internet News 04-21 / Aktuelles: Zimmerbrände in mehrgeschossigen Holzgebäuden

Zimmerbrände in mehr­geschos­sigen Holz­gebäuden

timpuls
Wie sicher sind mehrgeschossige Holz­gebäu­de bei Feuer? Mit dieser Frage be­schäf­tigt sich das For­schungs­projekt „TIMpuls“ unter der Lei­tung der Tech­ni­schen Uni­ver­sit­ät Mün­chen (TUM).

Ziel der Studie ist es, Grundlagen für ein ein­heit­li­ches Regel­werk zum Bau von mehr­ge­schos­si­gen Holz­ge­bäu­den zu lie­fern. Bei realen Brand­ver­su­chen im Ori­gi­nal­maß­stab be­stä­tigte sich, dass hohe Holz­ge­bäu­de bei Ein­hal­tung von be­stimm­ten Bau­metho­den selbst den Voll­brand ein­zel­ner Woh­nungen sicher über­stehen.

„Unser Ziel ist es, das Bauen bis zur Hoch­haus­grenze, also bis 22 Meter, im gesam­ten Bundes­gebiet gere­gelt zu er­mög­lichen“, erklärt Thomas Engel vom Lehr­stuhl für Holz­bau und Bau­kon­struk­tion der TUM. Bei einem ersten Re­fe­renz­ver­such waren sowohl die Wände als auch die Decke des Brand­raumes mit zweimal 25 Milli­meter dicken Gips­plat­ten be­klei­det. Nach­dem auf­ge­schich­tete Holz­scheite, die die Ein­rich­tungs­gegen­stände im Ge­bäu­de simu­lier­ten, ver­brannt waren, er­losch das Feuer.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.bgu.tum.de.