Internet News 02-20 / Aktuelles: Holznutzung für Klimaschutz wichtiger denn je

Holznutzung für Klimaschutz wichtiger denn je

Holznutzung
Der Wald und seine Bewirtschaftung blei­ben vor dem Hinter­grund des er­nüch­tern­den Aus­gangs der Klima­kon­fe­renz COP25 wich­tige Schlüs­sel­fak­toren für mehr Klima­schutz.

Die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte am 11. De­zem­ber 2019 mit dem „Green Deal“ den Plan ver­kün­det, Euro­pa bis zum Jahr 2050 klima­neu­tral werden zu lassen. „Die Lö­sung, um die CO2-Sen­ken­leis­tung von Wäl­dern zu opti­mie­ren, ist zwar an­spruchs­voll, aber be­kannt und wird be­reits um­fas­send prak­ti­ziert: Es ist die multi­funk­tio­nale Wald­be­wirt­schaf­tung“, er­klärt Alexan­dra Arnold, Ge­schäfts­füh­re­rin des Deut­schen Forst­vereins (DFV).

Multifunktionalität bedeutet, dass die Wälder alle Wald­funk­tio­nen – Nut­zen, Schutz und Er­ho­lung – teil­weise mit unter­schied­li­cher Ge­wich­tung, flä­chen­de­ckend er­brin­gen. Dem nach­wach­sen­den und klima­neu­tra­len Roh­stoff Holz kommt dabei im Kampf gegen den Klima­wan­del eine be­son­ders wich­tige Rolle zu: Holz bin­det Kohlen­stoff. Für seine Ent­ste­hung ent­zie­hen die Wäl­der der Atmos­phäre das klima­schäd­liche CO2. Multi­funk­tio­nale Wald­be­wirt­schaf­tung und der ef­fek­tive Ein­satz des so pro­du­zier­ten Hol­zes an­stelle von Beton, Stahl oder Plas­tik in lang­le­bi­gen Pro­duk­ten wie Häu­sern oder Möbeln, ist ak­tiver Klima­schutz.

Mehr zu diesem Thema finden Sie u. a. unter forstverein.de.