Internet News 01-21 / Aktuelles: Eichen mit urzeitlicher DNA trotzen Trockenheit

Eichen mit urzeitlicher DNA trotzen Trockenheit

Eichen mit urzeitlicher DNA
Bildquelle: FAWF Rheinland-Pfalz
Mit dem Klimawandel verändern sich die Wachs­tums­bedin­gun­gen in den Wäl­dern rasant. Bäume stel­len sich nur lang­sam und im Ver­lauf meh­rerer Gene­ra­tio­nen auf die neuen Be­din­gun­gen ein. Relikt­be­stän­de von Eichen an ex­trem tro­cke­nen Stand­orten sind Gegen­stand eines For­schungs­projektes.

Die im Projekt AQUAREL untersuchten Trauben­eichen kommen mit ex­trem tro­cke­nen Stand­orten zurecht und gel­ten des­halb als viel­ver­spre­chen­der Gen­pool für einen klima­sta­bi­len Wald. Durch künst­liche Saaten und Pflan­zun­gen kann der natür­liche Aus­brei­tungs­pro­zess ge­eig­neter Geno­typen der Baum­arten be­schleu­nigt werden. Dieses Kon­zept ist als „Assis­ted Migra­tion“ bekannt. Im Klima­wandel kann dieses Kon­zept den Er­halt von Wald­öko­sys­temen sichern helfen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter news.fnr.de.

(Quelle: FAWF Rheinland-Pfalz)